Ev.-luth. Michaelisgemeinde Wolfsburg-Fallersleben

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Unser Barockfest 2017

Unter der Leitung von Kantor Johannes Kruse feierte unsere Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag das 16. Barockfest. Der Michaelis-Chor mit Gastsängern, die Solisten (Danuta Dulska -Sopran-, Antje Siefert -Alt-, Jörg Erler -Tenor- und Marc Fiedler -Bass -, Maria Kruse -Querflöte-) und das Barockorchester Fallersleben präsentierten als bestens vorbereitetes Ensemble anspruchsvolle Barockmusik. Die Werke von G.P. Telemann, J.D. Zelenka, J.S. Bach und G.F. Händel  wurden auf sehr hohem Niveau und mit viel Hingabe dargeboten. Ein besonderes Highlight war dabei sicher das Solo von Maria Kruse. Sie spielte von J.S. Bach die Suite No. 2 – BWV 1067 – äußerst präzise und sehr emotional auf ihrer Querflöte. Was wäre aber eine solche Veranstaltung ohne die fleißigen Hände im Hintergrund, die auch in diesem Jahr wieder für die Technik und das leibliche Wohl der Besucher in den Pausen sorgten. Die zahlreichen Konzertbesucher dankten zum Schluss den Künstlern und allen Akteuren mit langem Applaus. Alle waren sich einig: Die intensive Vorbereitung hatte sich mal wieder gelohnt!

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Bild: Eckhard Backhausen

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Altstadtfest 2017 in Fallersleben

Auf dem diesjährigen Altstadtfest präsentierten sich unter Leitung von Kantor Johannes Kruse die "haevenly creatures" und der Gospelchor Young Voices unserer Michealisgemeinde. Viele Zuschauer hatten großen Spaß daran und dankten allen Akteuren mit langem Applaus für den  sehr gelungenen Auftritt. 
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Bild: Eckhard Backhausen

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Kirchenvorstandswahlen am 11. März 2018

Am Sonntag, dem 11. März 2018, wählen die ca. zwei Millionen Wahlberechtigten in der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers die neuen Kirchenvorstände.

Was macht eigentlich so ein Kirchenvorstand?
Die Aufgaben und Befugnisse sind in der Kirchengemeindeordnung, der Konfirmandenordnung und der Kollektenordnung festgelegt.
Der Kirchenvorstand
  • vertritt die Gemeinde nach außen und fördert die Zusammenarbeit im Kirchenkreis,
  • stellt Mittel und Räume zur Verfügung und verwaltet das Vermögen,
  • sorgt für die Errichtung und Besetzung von Pfarrstellen,
  • entscheidet über Anstellungen und Kündigungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, sorgt für deren Fortbildung und nimmt die Dienstaufsicht wahr,
  • ist Ansprechpartner in Sachen Lebenswandel und Amtsführung der Pastorinnen und Pastoren,
  • beruft Ehrenamtliche und hält zu ihnen Kontakt,
  • beschließt die Konfirmandenordnung und entscheidet darüber, wer zusätzlich unterrichtet,
  • entscheidet über die Gemeindezugehörigkeit und fördert das Gemeindeleben,
  • entscheidet über den Kollektenzweck.
Kirchenvorstand und Pfarramt sind gemeinsam für die Erfüllung der Aufgaben der Kirchengemeinde verantwortlich. Sie legen gemeinsam die Gottesdienstordnung fest und entscheiden einvernehmlich über die Gottesdienstzeiten. Der Michaelis-Kirchenvorstand besteht aus 10 gewählten und berufenen Mitgliedern -  den Damen Bösche, Lange, Pfeiffer, Schmidt und den Herren Bauer, Eisen, Fleckstein, Krause, Radtke, Schlichting - und zwei Mitgliedern kraft Amtes (Pastorin Ravens-Hermann, Pastor Hermann).

Kirchenvorstandswahl 2018 - Sie sind die / der Richtige!

Einige Jahre ist es her, da wurde ich angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, für den Kirchenvorstand unserer Gemeinde zu kandidieren. Da meine Familie sehr eng mit der Gemeinde verwurzelt ist, brauchte ich für meine Antwort nicht lange überlegen und sagte zu, ohne genau zu wissen, was auf mich zukommt.
Auch wenn ich nicht auf Anhieb gewählt wurde, wurde ich schließlich als berufenes Mitglied in den Kirchenvorstand aufgenommen und begann mit meiner Arbeit. Neben regelmäßigen Kirchendiensten, bei denen ich Gesangbücher verteile und die Kollekte einsammle, versuchte ich, in einigen Ausschüssen erste Erfahrungen zu sammeln und Eindrücke zu verarbeiten. Die Teilnahme an den monatlich stattfindenden Kirchenvorstands-Sitzungen, bei denen nach Abwägung der unterschiedlichen Meinungen Entscheidungen zur Zukunft der Gemeinde getroffen werden, gehört genauso zu meiner Arbeit wie die Mithilfe bei Vorbereitung und Nachbereitung von Veranstaltungen. Sicherlich stößt nicht jede Entscheidung, die wir treffen, auf die Akzeptanz aller Gemeindemitglieder, jedoch wird man für seine Arbeit entschädigt, wenn das Lächeln Einzelner über die geleistete Arbeit oder die persönliche Ansprache auf einen einwirkt Dann weiß man genau, das Richtige zu tun.

Nun, nach über einem Jahrzehnt, stehen weitreichende Veränderungen in der Besetzung des Kirchenvorstandes an. Einige verdiente Mitglieder wollen nicht wieder kandidieren, da sie der Meinung sind, dass Jüngere die Geschicke der Gemeinde begleiten und die Weichen für die Zukunft stellen sollten.

Ich bin fest davon überzeugt, dass unter Ihnen Gemeindemitglieder sind, oder Sie Personen kennen, die durch ihr Wissen, ihre Erfahrung und ihr Können die Arbeit im Kirchenvorstand bereichern könnten. Wir im Kirchenvorstand der Michaelis-Kirchengemeinde würden uns freuen, wenn Sie uns ansprechen und mit uns in den Austausch gehen würden.

So könnten Sie mehr über unsere Arbeit erfahren und später mit Ihrer Kraft uns zur Seite stehen.

Herzlichst und mit Gottes Segen,
Ihr André-Georg Schlichting

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Unsere Michaeliskirchengemeinde  feierte unter dem Leitsatz „Mit allen Sinnen Kinder des Lichts“ ihre „Sommerkirche 2017“

Eine bestens gelaunte Menschenschar, drei  fröhliche Taufgesellschaften und sehr schönes Wetter, das waren die Zutaten für die rundum gelungene „Sommerkirche 2017“ unserer Kirchengemeinde.  Die Besucher ließen sich schnell von dem frohen Gedanken in dem Leitsatz inspirieren. Sie folgten gern der „Aufforderung“ von Pastor Hermann, heiter mit einzustimmen. Zur Freude aller Gäste unterstützten junge Besucher Pastor Hermann tatkräftig.

Durch ihre stimmungsvoll vorgetragenen Lieder, hatte Yvonne Krüger-Schulte  - begleitet am E-Piano von Daniel Wilke - ebenfalls großen Anteil an dem Gelingen der Sommerkirche. Dies dankten den Beiden die Besucher mit viel Applaus.

Aber was wäre ein solches Fest ohne die vielen Helferinnen und Helfer im Hintergrund. Deshalb an dieser Stelle ganz besonderen Dank an alle, die mitgewirkt haben. Der Einladung, nach dem Gottesdienst noch ein wenig im „Gemeindegarten“  zu verweilen und den Sonntagmorgen bei  Speis und Trank ausklingen zu lassen, folgten viele Besucher.  

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Bild: Eckhard Backhausen

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Im Land der Korfioten

Von antiken Mythen und entspannten Tagen

Jugendfreizeit der Michaelis-Kirchengemeinde

Fallersleben vom 22.06 bis 06.07.2017

 

41 Jugendliche, sieben Teamer und Pastorenehepaar Ute Ravens und Holger Hermann sind in diesem Jahr auf die ionische Insel Korfu zur Jugendfreizeit geflogen.

Wo einst der sagenumwobene König Odysseus ins Ungewisse aufbrach, Korinth, Venedig, Frankreich und England ihre Herrschaften errichteten und doch die griechische Kultur ihre prägende Kraft behielt, erlebt die Jugendgruppe und ihre Betreuer erlebnisreiche und entspannte Ferientage.

Bei beständig sonnigem Wetter mit Temperaturen bis zu 35 Grad bei einer beständig kühlen Brise vom Meer her verbringen die 50 Personen zählende Reisegruppe Tage voller kultureller Anregungen mit Badespaß am Pool und im Meer unter korfiotischer Sonne. Die Gruppe hat dafür in den Active Studios Paparellas im nordwestlich gelegenen Bergdorf Liapades ihr Quartier bezogen.

Spannende Aktivitäten wie z. B. eine Wanderung führten Teilnehmer der Gruppe in die Berge, durch Jahrhunderte alte Olivenhaine zur Festung Angelokastro, die beim Kampf gegen die sarazenischen Eroberungsversuche von entscheidender strategischer Bedeutung war. Auf ihrem Plateau befindet sich eine Kapelle aus dem 1800 Jhd., die gerne von Hochzeitspaaren für ihr Jawort genutzt wird.

Mit dem Bananaboot ging es von der Bucht in Paleokastritsa mit flotter Geschwindigkeit auf's Ionische Meer. Hier wurde man kräftig durchgeschüttelt. Das war spaßig und anstrengend zugleich.  Es gab einen faszinierenden Ausflug zu einem nahegelegenen Kloster, mit toller Aussicht und einer von Ikonen, Kerzen und Devotionalien überbordenden Kirche.

Ole Hein und Malte Zander aus Fallersleben sagten: “Der Ausflug zum Kloster war schön und interessant.” Das Kloster bietet mit seiner floralen Pracht, der Schönheit der orthodoxen Liturgie und den faszinierenden Ikonen einen lebendigen Eindruck der gelebten korfiotischer Religiösität. Bootsausflüge zu nur vom Wasser aus zu erreichenden Stränden und ein Schnuppertauchen erlaubten einen Einblick in die maritime Welt Korfus. Bei einem griechischer Abend in einer örtlichen Taverne zeigten die Teilnehmer ihre Talente bei Sirtaki unter fachkundiger Anleitung und intonierten selbst “Griechischer Wein” von Udo Jürgens. Die Tavernenwirtin Monika mit deutschen Wurzeln sagte danach: “Die deutschen Jugendlichen haben Leben und Fröhlichkeit in unseren griechischen Abend gebracht.” Ein nächtlicher Ausflug in die Diskothekenwelt von Korfustadt ließ das Herz der über 16 jährigen höher schlagen.

Religion, Leben und Volkskultur gehören auf Korfu einfach zusammen und eine Kerze in der Kirche des Schutzheiligen lässt sich auch noch vor dem Besuch der Diskothek entzünden.

Ein Ausflug in die Hauptstadt Korfus, unter sachkundiger Führung von Fremdenführerin Christina, bot einen Einblick in die wechselvolle Geschichte Korfus. Hier konnte man ein für Protestanten sicher befremdliches Ritual erleben und sehen, wie in der Kirche Ágios Śpyídon den Gebeinen des Heiligen Spyrídon, dem Erzheiligen der Korfioten, (Erzbischof von Zypern. Nahm 325 n. Chr. Am Konzil Nikäa Teil)  die mit roten Samtschuhen umhüllten Füße von den inbrünstigen Gläubigen ohne zögern geküsst wurden. Zu ihm suchen die Korfioten Zuflucht in allen Lebensnöten und erinnern sich, dass er auch in den Kämpfen gegen das Heer der Türken z.B. 1716 als Retter in der Not mit Schwert und Kerze in der Hand den Verteidigern am Himmel erschien und den Sieg herbeiführte.  Mit einem Marmordenkmal vor der Alten Festung wird für diesen Sieg auch General Reichsgraf Johann Matthias von der Schulenburg gedankt, der das venezianische Heer auf Korfu anführte.

Beim ZDF (zeig deine Fähigkeiten)-Abend und bei den Olympischen Spielen konnten die Teilnehmer ihre Fähigkeiten zeigen. An jedem Abend feiert die Gruppe eine Abendandacht mit fröhlichen Liedern, berührenden Gebeten, anregenden Impulsen und den Abendsegen.

Text: Pastor Holger Hermann
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Bild: David Heise

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Ein Gemeindeseminar mit Prof. Dr. Joachim Kunstmann.
Christsein heute, eine kritische Standortbestimmung.
Ein Plädoyer für ein zeitgemäßes Christentum.
Am 17. Juni fand in der Michaelis-Kirchengemeinde ein interessantes Gemeindeseminar statt. Pastor Holger Hermann hatte den Autor des Buches  „Leben eben“ Prof. Joachim Kunstmann von der Hochschule  Weingarten ins Gemeindehaus am Schloßplatz zum Seminar eingeladen. Einige der ca. 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sein Buch bereits während eines Lektürekurses gemeinsam gelesen und kritisch diskutiert.

Nach einem leckeren gemeinsamen Frühstück, das von Maria Lange gemeinsam mit Christine Förster und Birgit Backhausen vorbereitet worden war, ging es im Gemeindesaal mitten hinein in den anregenden und  z. T aufrüttelnden Vortrag von Prof. Joachim Kunstmann.

Seine Eingangsfrage “Woran erkennt man eigentlich, dass jemand ein Christ ist?”, führte zu einer großen Bandbreite von Antworten und zugleich zu der mehr oder weniger akzeptierten Erkenntnis, hierüber in der Moderne keine eindeutige Antwort mehr geben zu können. Mag diese Situation auch in mancherlei  Hinsicht unbefriedigend sein, so ist sie doch Kennzeichen der religiösen Situation des Menschen nach der Aufklärung. Das Anliegen von Prof. Joachim Kunstmann ist es, dass die Kirche dem Menschen der Gegenwart dabei hilft, unter den vielfältigen Angeboten auf dem Markt der religiösen Möglichkeiten eine für ihn passende qualitätsvolle Auswahl zu treffen.

Die christliche Religion bietet für ihn ein breites und fundiertes Lebenswissen an, dessen Schätze nur allzu oft unentdeckt bleiben und damit als Hilfe für ein gelingendes Leben nicht zur Verfügung stehen. An der Notwendigkeit zur religiösen Selbstbestimmung führt in der Gegenwart  für Kunstmann schon deshalb kein Weg vorbei, weil die prinzipielle Freiheit des Menschen im Christentum von vornherein angelegt ist und sich in der Moderne im Bewusstsein der Menschen zu einer puren Selbstverständlichkeit entwickelt hat.

Das Angebot der Kirche müsse sich auf diese Situation des Menschen in der Moderne endlich vorbehaltlos einstellen und eine wirklich jesuanisch menschenfreundliche von der Liebe zum Leben geprägte Lebenshaltung wieder in den Mittelpunkt ihrer kommunikativen Angebote Stellen. Jesus von Nazareth steht dabei mit seinem Reden und Handeln für eine Sicht des Menschen, die das Heilige mitten im Alltag entdeckt und das Staunen über und die Verbundenheit mit dem Leben lehrt.

Dabei sind seine lebensnahen Bildworte und Gleichnisse, so wie seine zeichenhaften Handlungen Ausdruck einer liebevollen Lebens- und Gottesbeziehung, die jenseits aller Sakralität das Heilige im Alltäglichen verortet und Menschen neu für den Weg des Lebens zu begeistern vermag.

Diese die Lebenskraft des Menschen steigernde Verbundenheit mit dem Urgrund des Lebens, die besonders die Mystiker wie etwa Meister Eckhart in den Mittelpunkt  ihres religiösen Denkens gestellt hätten, erklärte Prof. Kunstmann, müsse heute ins Zentrum der kirchlichen Bemühungen gestellt  werden. Nicht eine das Gegenwartsbewusstsein verfehlende theologische Lehre von Sünde und Vergebung, sondern das geistesgegenwärtige Schöpfen aus der Quelle des Seins, kann dem vom Erfolgsdruck getriebenen Menschen der  Gegenwart Entlastung und Heilung bringen.

Nach zum Teil kontroverser Diskussion und angeregter Aussprache, dankte Pastor Holger  Hermann dem Referenten Prof. Joachim Kunstmann sehr herzlich für dieses überaus bereichernde Gemeindeseminar und überreichte ihm Schriften des wohl bekanntesten Fallersleber Querdenkers Heinrich Hoffmann von Fallersleben als Buchgeschenk. Er wünschte ihm für seine Bemühungen um eine zukunftsorientierte Veränderung der Kirche alles Gute und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass auch in der Michaelis-Kirchengemeinde in Fallersleben davon etwas spürbar werde.

 Text: Pastor Holger Hermann

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Bild: Eckhard Backhauen

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Hilfe konkret vor Ort

Der Unterstützerkreis Fallersleben stellt sich vor

Im Oktober 2015 führte die große Anzahl ankommender Flüchtlinge auch in Fallersleben zur Gründung eines ehrenamtlichen Unterstützerkreises für das Flüchtlingsheim in der Hafenstraße. Den benötigten Raum für die regelmäßigen Treffen stellte schnell und unkompliziert die Michaelis-Kirchengemeinde zur Verfügung zu stellen. Seitdem treffen wir uns alle zwei Wochen am Montag um 18:00 Uhr, um vergangene Ereignisse und geplante Aktionen zu besprechen.

Unbürokratische, konkrete und menschliche Hilfe ist der Leitgedanke unserer Arbeit. Jede Unterstützerin und jeder Unterstützer bringt sich nach ihren und seinen Möglichkeiten und Kapazitäten ein. Dabei werden die Angebote bestehender Organisationen - allem voran die der Flüchtlingshilfe Wolfsburg e.V. - sinnvoll ergänzt werden.

Wir bieten in der Hafenstraße regelmäßige Unterstützung bei  Hausaufgaben der Schulkinder, beim Erlernen der deutschen Sprache für Jung und Alt und beim nicht immer ganz einfachen Weg durch den deutschen Behördendschungel.

Aber auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen. Wir organisieren Ausflüge, Feste und Spielnachmittage, Kinonachmittage und Gesprächsrunden.  Ob beim Schach, beim gemeinsamen Kuchen essen oder Musikhören - regelmäßig in Kontakt und ins Gespräch mit den Geflüchteten zu kommen ist ein wichtiger Bestandteil unseres Handelns.

Anfang diesen Jahres ist unsere Fahrradwerkstatt, dank der Heimleitung vor Ort, in der Hafenstraße eröffnet worden. Gebrauchte und gespendete Fahrräder werden hier zusammen mit den Bewohnern der Hafenstraße wieder fahrtüchtig gemacht und für kleines Geld verkauft – so erhöht sich die Wertigkeit des neuen Fahrrads deutlich. Damit die Räder zum Einsatz kommen, werden Ausflüge mit den Unterstützern angeboten, bei denen auch die Straßenverkehrsregeln geübt werden.

Die Unterstützer aus Fallersleben begleiten auch Aktionen, die von anderen Organisationen angeboten werden. So unterstützen wir z.B. die Schwimmkurse im Sandkamp der Flüchtlingshilfe e.V. oder die Theatergruppe Heimat des Theater Wolfsburgs.

Haben Sie nun Lust darauf bekommen, unsere Arbeit persönlich kennenzulernen? Kommen Sie doch mal vorbei: wir treffen uns  Montags in den geraden Wochen um 18 Uhr im Gemeindehaus der Michaelisgemeinde. Wir freuen uns auf Sie!

Bild: Michaelisgemeinde

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Nachfolger/in gesucht!

Ich suche dringend eine/n Nachfolger/in für die Organisation der Spielkreise und des Flohmarktes „Rund ums Kind“ und wäre sehr dankbar, wenn sich jemand findet. Bei Interesse bitte melden unter 0176-66 68 11 80. Vielen Dank und herzliche Grüße! Sandra Jürgens

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Die Kirche der Ev.-luth. Michaelis-Kirchengemeinde im Herzen von Fallersleben ist nun aufgeschlossen!

Die Michaeliskirchengemeinde in Fallersleben hat heute zum ersten Mal die Kirche am Schlossplatz in Fallersleben aufgeschlossen. Damit folgt sie dem Auftrag aus ihrer Vision und ihrem Leitbild. In der Vision sind die Worte „aufgeschlossene Kirche“ enthalten und dabei gewollt doppeldeutig. Einerseits aufgeschlossen für Erneuerungen und andererseits tatsächlich.

Das Projekt ist in der Kirchengemeinde auch Teil eines Qualitätsentwicklungsprozesses, der viele Bereiche des Gemeindelebens erfasst. In diesem Prozess ist die Öffentlichkeitsarbeit ein zentrales Thema und  die geöffnete Kirche ein wichtiger Baustein.

Die Gemeinde will Besuchern Raum für Ruhe, stille Andacht geben und Gastfreundschaft pflegen. Ziel ist auch, über die umfangreichen Angebote der Kirchengemeinde zu informieren oder ganz einfach ins Gespräch mit Besuchern zu kommen.

Von heute an bis zum 30. September 2017 soll die Kirche an den Markttagen (mittwochs und samstags) jeweils von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr aufgeschlossen sein.

Die zukünftigen Öffnungszeiten hängen neben der Nachfrage auch von der Anzahl der Ehrenamtlichen ab, die Ihre Zeit für diese Aufgabe zur Verfügung stellen. Deshalb wirbt die Gemeinde für dieses Projekt und hofft auf weitere Ehrenamtliche, die Lust auf interessante Begegnungen und Gespräche haben und dafür bis zu zwei Stunden pro Woche der Gemeinde „schenken“. Hintergrundwissen über die Kirchengemeinde und die Michaeliskirche erlernen die Teammitglieder in Schulungen durch kundige Gemeindemitglieder. Ansprechpartner für Interessierte ist Martin Strube, der telefonisch unter 05362/65493 oder per Mail unter jumust@t-online.de zu erreichen..

Die „Kirchenöffner“ und das Organisationsteam – Foto - freuen sich darüber, dass es nun endlich losgeht und wünschen sich viele Besucher.  

 

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Bild: Eckhard Backhausen

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Förderkreis Kirchenmusik hatte Jahreshauptversammlung
Alois Lange löst nach 14 Jahren Wolfgang Krause im Vorsitz ab.

Zur Jahreshauptversammlung lud im März der Förderkreis für Kirchenmusik seine Mitglieder ein. Neben einer geforderten Änderung der Satzung durch das Finanzamt um die Gemeinnützigkeit zu erhalten, standen Berichte und die Neuwahl des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung. Der Bericht von Kantor Johannes Kruse war geprägt von zahlreichen Musikveranstaltungen und die Anwesenden waren sich einig den eingeschlagenen Weg fortzusetzen und das Angebot weiter auszubauen. Da Wolfgang Krause, der 14 Jahre seit der Gründung den Vorsitz des Förderkreises innehatte, nicht wieder zur Wahl stand wurde Alois Lange einstimmig zu seinem Nachfolger gewählt. In einer kurzen Laudatio ging Pastor Holger Herrmann, der gesetztes Mitglied im Vorstand kraft Amtes ist, auf das Wirken von Wolfgang Krause ein und dankte Ihm im Namen aller für seine geleistete Arbeit. Da Alois Lange stellvertretender Schriftführer war, musste diese Position neu besetzt werden. Hierzu erklärte sich Frau Birgit Backhausen bereit, die auch einstimmig gewählt wurde. Alle übrigen Mitglieder des Vorstandes standen zur Wiederwahl und wurden einstimmig in Ihren Ämtern bestätigt. Als Ausblich konnte auf eine Neuauflage des Barockfestes sowie geplante Konzerte mit hochkarätiger Besetzung geblickt werden. Hierauf freuen sich die Anwesenden und hoffen auf eine rege Beteiligung und viele Besucher.

(Text: André Schlichting)

(Auf dem Foto der neue Vorstand des Förderkreises mit seinem ehemaligen Vorsitzenden Wolfgang Krause)

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Bild: Eckhard Backhausen

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